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Implantologie

Die Implantation

Während ein zahnärztliches Implantat eingesetzt wird, erhält der Patient eine örtliche Betäubung (ähnlich wie mit der Spritze wird das Gewebe betäubt), es wird ein Schnitt in der Schleimhaut gesetzt und entsprechend der Herstelleranweisungen durch Serienbohrungen der Platz für einzusetzenden Schrauben geschaffen. Anschließend werden bei einer Druckkontrolle die Schrauben in den Kiefer eingesetzt und die Wunde anschließend vernäht.
Nach einer Woche bis zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Danach muss die Schraube für 4 – 6 Monate ruhen und sich mit dem Knochen verbinden. Selbstverständlich können wir für diese Zeit einen provisorischen Brückenersatz anfertigen, damit der Patient keinen einzigen Tag ohne Zahn sein muss.
Nachdem die Schraube im Knochen verwachsen ist, wird das Implantat freigelegt (mit einer Methode ähnlich wie beim Ausstechen von Pogatschen entfernen wir das Zahnfleisch oberhalb der Schraube), und der Zahnersatz kann angefertigt werden.
Die folgenden Bilder sollen Ihnen das Verfahren verständlicher und anschaulicher machen.
 

Vorstellung eines Falls

Phasen der verankerten Brückenanfertigung an Implantaten

Es wurden nach dem Knochenaufbau und einer Operation, in der die Kiefernhöhle angehoben wurde, zwei Implantate eingesetzt.
Die eingesetzten Zahnfleischformer 4 Monate später, unmittelbar nach der Freilegung des Implantats.

                              

 

 

Künstliche Abdrucksstümpfe im Abdruck.
Es ist ein riesiger Vorteil, wenn die Zähne nicht abgeschliffen werden müssen. Die Abnahme des Abdrucks erfolgt schnell und schmerzlos!                 

 

 

 Eingeschraubte Kunststümpfe. Die Metallkonstruktion der Brücke im Gipsmodell.

                       

Die fertige Metall-Keramik-Brücke im Gipsmodell.Die fertige Brücke im Mund.

                       

Beim Knochenaufbau entsteht durch das Einpflanzen von künstlichen Materialien Knochengewebe, damit die Schrauben vollkommen im Knochen sitzen.
In einem zweiten Fall ist der eingesetzte Knochenersatzmaterial besser zu sehen.
Schwarze Pfeile: die Grenzen des Knochenersatzmaterials.
Rote Linien: Der Teil der Implantate, der im eingesetzten Knochenersatzmaterial (und nicht im Luftraum der Kiefernhöhle) sitzt.

Ein anderer Fall aus dem Jahr 2007. Beseitigung vollkommener Zahnlosigkeit durch Implantate nach einer beidseitigen Anhebung der Kiefernhöhle. Der grüne Pfeil zeigt auf das in eine kleine Knochentafel eingesetzte Knochenersatzmaterial. Das letzte Bild zeigt die Rundbrücke des Patienten aus Metallkeramik.

 

So also sehen alle Schritte der Implantation aus:

Schritt 1: möglicherweise Knochenaufbau, Anheben der Kiefernhöhle usw.

Schritt 2: Einsetzen des Implantats in den Knochen (wenn möglich, werden die ersten beiden Schritte unmittelbar hintereinander ausgeführt)

Schritt 3: nach 7-10 Tagen Entfernen der Nähte

Schritt 4: nach ca . 4-6 Monaten Freilegung des Zahnfleischs über dem Implantat, bis dahin „ruht” das Implantat und verbindet sich mit dem Knochen

Schritt 5: nach 4-5 Tagen wird mit der Anfertigung des Zahnersatzes begonnen, was, je nach Typ, etwa 3 – 4 Wochen in Anspruch nimmt.

Selbstverständlich sind zwischen den drei ersten Schritten zahlreiche Kontrolluntersuchungen notwendig.

Das von uns verwendete Implantatsystem: Straumann SLA,  CAMLOG Screw type.

 

                                                                                                                               dr. József Szalma
                                                                                                   Facharzt für Zahnmedizin, Facharzt für Stomatologie
                                                                                                                             Universitätsassistent